Schulverpflegung
Ernährungsbildung und Kommunikation
Ernährungsbildung und Kommunikation
Ernährung im Schulalltag integrieren
Schulverpflegung
Ernährungsbildung und Kommunikation
Ernährungsbildung und Kommunikation
Ernährung im Schulalltag integrieren
Integration in den Unterricht
Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Lebens und sollte daher auch seinen Platz im Schulalltag finden. Wie das gelingen kann, finden Sie im Folgenden.
Ernährungsbildung auf vielfältige Weise realisieren
Ernährungsbildung lässt sich auf vielfältige Weise in den Schulalltag integrieren. Wichtig ist, dass die Aufmerksamkeit stets auf die positiven Aspekte von Ernährung und Essverhalten gerichtet wird.
Möglichkeiten zur Integration in den Unterricht:
Bezug zur Lebenswelt herstellen
Um gesunde Ernährung erlebbar und greifbar zu machen, soll ein Bezug zwischen dem theoretischen Wissen und der Lebenswelt der Schüler:innen hergestellt werden. Idealerweise spiegeln sich die im Unterricht vermittelten Inhalte so weit als möglich in der Gestaltung des Schullebens und des Verpflegungsangebots wider.
Folgende Maßnahmen tragen bei, einen Alltagsbezug zu schaffen:
Vorbildfunktion und Mitwirken des Schulpersonals
Vorbildwirkung und pädagogische Begleitung während des Mittagessens
Die Teilnahme von Pädagoginnen und Pädagogen am gemeinsamen Mittagessen kann das Essverhalten von Schülerinnen und Schülern günstig beeinflussen. Hierbei können zudem Verhaltens- und Kommunikationsregeln wie auch relevante Kulturtechniken vermittelt werden. Betreuungspersonen können Schüler:innen auch in ihrer Essenswahl unterstützen. Dies sollte stets motivierend und ermutigend erfolgen.
Thematisierung in Konferenzen
Es hat sich bewährt, dass Thema Schulverpflegung zumindest zweimal im Jahr (z. B. im Herbst und im Frühsommer) als eigenen Tagesordnungspunkt im Rahmen von Konferenzen zu besprechen. Hierbei kann über die positiven Aspekte bzw. den Nutzen der in der Schule angebotenen Verpflegung informiert sowie Rückmeldungen zum schulischen Verpflegungsangebot eingeholt werden.
Partizipation und Kommunikation
Mit Essen und Trinken sind insbesondere in der Gemeinschaftsverpflegung unterschiedliche Anforderungen seitens der verschiedenen Interessensgruppen, wie Schüler:innen, Lehrpersonal, Eltern/Erziehungsberechtigte, verbunden. Eine gesundheitsfördernde Schulverpflegung lässt sich nur dann erfolgreich realisieren, wenn alle an der Schule Tätigen dahinterstehen.
Schnittstellenmanagement
Eine Ansprechperson für die Schulverpflegung („Verpflegungsbeauftragte:r“) kann die die Kommunikation der verschiedenen Personengruppen koordinieren und so zur Verbesserung des Verpflegungsangebots beitragen. Eine Einbindung externer Expert:innen in die Planung, Umsetzung oder Optimierung der Schulverpflegung kann dabei unterstützen. Weitere Informationen zu öffentlichen Beratungsstellen in den Bundesländern finden Sie hier.
Einbindung aller an der Schulverpflegung Beteiligten
Eine gesundheitsfördernde Schulverpflegung gelingt am besten, wenn alle relevanten Personen bzw. Personengruppen daran beteiligt sind.
Zumindest einmal jährlich soll es auch Gelegenheit zum gemeinsamen Austausch zwischen allen Beteiligten geben.
Dazu gehören unter anderem:
Ernährungsbildung in Kooperation mit dem Verpflegungsbetrieb bzw. Küchenteam
Ernährungsbildung kann auch über das Einbeziehen von Mitarbeiter:innen des Verpflegungsbetriebs bzw. der Küche in Unterrichtsaktivitäten erfolgen.
Möglichkeiten zur Einbindung des Verpflegungsbetriebs:
Speiseplan im Vorhinein veröffentlichen
Der aktuelle Speiseplan soll zeitgerecht (mind. eine Woche vorab) ausgehängt bzw. elektronisch zur Verfügung gestellt werden, damit sich die Esserinnen und Esser – aber auch Eltern/Erziehungsberechtigte – vorab über das Angebot informieren können.
Teilnahme am EU-Schulprogramm für Milch, Obst und Gemüse
Alle österreichischen Schulen können am EU-Schulprogramm für die Abgabe von Obst, Gemüse, Milch und Milcherzeugnissen an Kinder in Kinderbetreuungs- und schulischen Einrichtungen teilnehmen und bis zur Erschöpfung der für Österreich zugeteilten Finanzmittel eine Förderung erhalten. So sollen gesunde Ernährungsgewohnheiten bei Kindern und zukünftigen Generationen gefördert werden.
Informationen zur Abwicklung finden Sie hier.
