Schulverpflegung

Nachhaltigkeit in der Schulverpflegung

Nachhaltigkeit in der Schulverpflegung

Eine nachhaltige Schulverpflegung anbieten

Schulverpflegung

Nachhaltigkeit in der Schulverpflegung

Nachhaltigkeit in der Schulverpflegung

Eine nachhaltige Schulverpflegung anbieten

Nachhaltigkeit, Regionalität und Saisonalität

Die Schulverpflegung hat einen Einfluss auf die Umwelt und kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Ökologische und soziale Gesichtspunkte sollten berücksichtigt werden. Wie das gelingen kann, finden Sie in der Checkliste für die Schulverpflegung sowie in den ausführlichen Begleitinformationen.

ThemenbereichAnforderungen aus der Checkliste für die Schulverpflegung
Nachhaltigkeit
  • Auf eine Reduktion des Müllaufkommens (z. B. Verwendung von Glas-/ Mehrwegflaschen, Mehrweggeschirr und Mehrportionengebinden) wird geachtet.
  • Mülltrennung wird im Alltag gelebt.
  • Energie- und wassersparende Großküchengeräte werden verwendet.
  • Produktionsabläufe sind optimiert (z. B. mit Deckel kochen, Backofen einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten).
  • Wareneinsatz und Lagerung sind optimal (z. B. First-in-First-out-Prinzip), um Ressourcen zu schonen.
  • Lebensmittelabfälle werden vermieden (z. B. durch optimierte Portionsgrößen, freie Menükomponentenwahl).
  • Gütesiegel (z. B. MSC-, ASC-Logo, Umweltzeichen, Fairer Handel, Bio-Logo) und Empfehlungen von Umweltorganisationen werden berücksichtigt.
Saisonalität
  • Bei der Gestaltung der Schulverpflegung wird auf Saisonalität geachtet.
Regionalität
  • Bei der Gestaltung der Schulverpflegung werden regionale Produkte, wenn möglich aus biologischer Herkunft, sowie Produkte, die mit anerkannten Gütesiegeln (z. B. AMA-Gütesiegel) gekennzeichnet sind, verstärkt berücksichtigt.

Nachhaltigkeit

Es gibt viele Möglichkeiten, um Nachhaltigkeit in der Schulverpflegung zu leben:

  • Reduzierung des Müllaufkommens

  • Mülltrennung

  • Einsatz von Großküchengeräten mit einem hohen Energie- und Wassersparpotential

  • Optimierte Produktionsabläufe

  • Ressourcenschonender Wareneinsatz sowie optimale Lagerung

  • Reduktion von nicht ausgegebenen Speisen bzw. Verwertung von übrig gebliebenen Speisen

  • Einsatz von biologisch angebauten Lebensmitteln

  • Berücksichtigung von Gütesiegeln und Empfehlungen von Umweltorganisationen

Saisonalität & Regionalität

Egal ob Sommer oder Winter – viele verschiedene Obst und Gemüsesorten sind bei uns das ganze Jahr über verfügbar. Das meiste Obst und Gemüse wächst jedoch nicht auf heimischen Feldern, sondern hat oft lange Transportwege hinter sich. Einige Gemüsesorten werden außerdem in beheizten und beleuchteten Gewächshäusern angebaut. Das erzeugt, wie auch die langen Transportwege, eine Menge an CO2 und kostet zusätzliche Energie. Es gibt aber auch eine Vielzahl an beliebtem Obst und Gemüse, das ganz natürlich in Österreich wächst und weder in Gewächshäusern herangezogen wird noch weit transportiert werden muss.

Regionales Obst und Gemüse kommt aus der Region, d.h. es wird in der Nähe angebaut und verzichtet auf lange Transportwege und lange Lagerzeiten. Das hat einen klaren ökologischen Vorteil. Bei der Schulverpflegung sollten ebenfalls regionale Produkte, mit kurzen Transportwegen sowie eine Auslieferung von Speisen innerhalb eines möglichst geringen Umkreises bevorzugt werden. Dies ist nicht nur wirtschaftlich, sondern hat auch einen wesentlichen Einfluss auf die ernährungsphysiologische Qualität der Speisen.

Saisonales Obst und Gemüse sind Lebensmittel, die genau zu der Jahreszeit angebaut werden, zu der sie natürlicherweise auch wachsen. Außerhalb dieser Saison bedarf es für den Anbau Gewächshäuser, die beheizt und beleuchtet werden müssen. Jedes Obst und Gemüse hat seine eigene Saison. Es wird in der Regel reifer geerntet. Das schmeckt man und es bietet auch ökologische Vorteile. Bei der Gestaltung des Verpflegungsangebots sollen Obst und Gemüse der Saison vorrangig verwendet werden. Der Sommerspeiseplan soll sich durch die Auswahl von saisonalen Lebensmitteln folglich vom Winterspeiseplan unterscheiden. Saisonkalender geben einen Überblick über das heimische Angebot.