Schulverpflegung
Rahmenbedingungen
Rahmen-bedingungen
Bauliche Maßnahmen und Personalqualifikationen für eine gesunde Schulverpflegung
Speiseraumgestaltung & bauliche Maßnahmen
Anforderungen an die bauliche Gestaltung von öffentlichen Pflichtschulen sind in den bundeslandspezifischen Schulbauverordnungen geregelt. Häufig ist festgelegt, dass bei Führung als ganztägige Schule die für die Betreuung und Verpflegung der Schüler:innen erforderlichen Räume vorhanden sein müssen. Neben den baulichen Gegebenheiten sind auch weitere Maßnahmen für die Gestaltung des Speiseraums relevant. Informationen hierzu finden Sie im Folgenden.
Angenehme und altersgerechte Speiseraumgestaltung
Durch die Gestaltung des Speiseraums soll eine Atmosphäre geschaffen werden, in der sich alle Esser:innen wohlfühlen. Dies kann durch verschiedene Faktoren gelingen:
Klar gekennzeichnete Speisenausgabe
Ein klar gekennzeichnetes „Verkehrssystem“, das die Speisenausgabe eindeutig regelt, verhindert ein Durcheinander.
Ausgabestellen werden am besten so positioniert, dass bereits essende Gäste auch bei längeren Warteschlangen nicht gestört werden.
Beispiele:
Einbeziehen der Schüler:innen
Schülerinnen und Schüler können und sollen in die Planung und Gestaltung des Speiseraums eingebunden werden. Dies zeigt ihnen, dass sie willkommen sind.
Beispiele:
Wasserentnahmestellen
Entnahmestellen für Trinkwasser im Speiseraum tragen dazu bei, dass Schülerinnen und Schüler Wasser trinken. Die Trinkwasserstation soll dabei so gestaltet werden, dass diese gut sichtbar, erreichbar und einfach zu bedienen ist. Der Weg zum Wasser kann beispielsweise durch aufgeklebte Wassertropfen gekennzeichnet werden.
Beispiele:
Personalqualifikation und Schulung von Multiplikator:innen
Fachlich ausgebildetes Personal ist eine unbedingte Voraussetzung für die Bereitstellung von hygienisch einwandfreien Speisen, die zudem eine hohe ernährungsphysiologische und sensorische Qualität aufweisen. Die Art des Verpflegungssystems ist ausschlaggebend dafür, welches Personal benötigt wird und über welche spezifischen Qualifikationen dieses verfügen muss.
Beispiele:
Fortbildung des Personals von Verpflegungsbetrieben
Es ist wichtig, dass das Personal von Gemeinschaftsverpflegungsbetrieben unter anderem weiß, wie eine gesunde und kindgerechte Lebensmittelauswahl zusammengestellt wird und was angemessene Portionsgrößen sind. Es ist empfehlenswert, dass sich alle in der Verpflegung Tätigen (aus den Bereichen Küche, Service und Verkauf) mindestens einmal im Jahr fortbilden bzw. bei Neueintritt geschult werden. Bedeutend ist zudem, dass den Mitarbeiter:innen Angebote zu Fortbildungsmaßnahmen kommuniziert werden und ihnen die Teilnahme ermöglicht wird.
Mögliche Themenbereiche:
Fortbildung von Pädagog:innen
Auch Pädagog:innen und andere Betreuungspersonen sollen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu gesunder und nachhaltiger Ernährung teilnehmen.
Mögliche Themenbereiche:
